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Schnarchen

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Schnarchen und nächtliche Atemaussetzer – ein vielschichtiges Problem.
Sind Sie morgens müde und gerädert? Schnarchgeräusche vertreiben den Partner aus dem gemeinsamen Schlafzimmer? Das Schnarchen – früher lediglich als lästige Ruhestörung abgetan – ist heute eine ernstzunehmende Schlafstörung. Bis zu 17 Mio. Menschen sind in Deutschland davon betroffen.

Die Ursachen sind vielschichtig: Verengungen im Naseninnern oder im Bereich des weichen Gaumens, Zäpfchens oder Zungengrundes, führen zum Kollaps der oberen Atemwege. Die Folge: eine nachhaltige Einschränkung der Atmung bis hin zu Atemaussetzern (Schlaf-Apnoe) von unterschiedlicher Dauer und Intensität.

Die Auswirkungen der Atmungsstörungen – mögliche gesundheitliche und soziale Probleme:

  • Betroffene schlafen weniger entspannt, haben kürzere und weniger Tiefschlafphasen
  • Es kommt zu Sauerstoffmangel im Blut
  • Das Herz-Kreislauf-System kann sich nicht ausreichend regenerieren
  • Der Körper steht permanent unter Stress erhöhter Blutdruck, steigende Gefahr eines Schlagfanfalls
  • Herz- und Gefäßkrankheiten
  • Nächtliches Schwitzen und Albträume
  • Tagesmüdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit
  • Depressive Verstimmung, Persönlichkeitsveränderung, Gereiztheit
  • Libidoverlust (sexuelles Verlangen)
  • Negative Auswirkungen auf die Partnerschaft (unmittelbar durch die nächtliche Geräuschbelastung sowie durch die gesundheitlichen Auswirkungen)

Damit muss sich heutzutage niemand mehr abfinden. Dank moderner medizinischer Therapieverfahren lassen sich Schnarchprobleme inzwischen sehr gut lösen.
Entscheidend für den Therapieerfolg ist die richtige Diagnostik vorweg:

Die Apneagraphie:

Sie erlaubt eine gezielte Bestimmung der Ursachen, denn mit ihr können die Engstellen genau lokalisiert werden.
Der Patient trägt über Nacht zu Hause einen dünnen Mess-Sensor in Nase und Nasenrachenraum, der die Engstellen erfasst und graphisch darstellt. Dies verbessert maßgeblich die Ergebnisse operativer und nicht-operativer Verfahren.

Das Watch-Pat:

Im Schlaf ändert sich der Gefäßmuskeltonus kleiner Arterien in Abhängigkeit von Schlafstadien und Atemanstrengung.
Das Watch-PAT ist ein mobiles Schlaflabor für zu Hause. Es wird wie eine Uhr getragen und kann neben Atemaussetzern auch Störungen in der Abfolge der Schlafphase erfassen. Dies ist vor Allem bei Patienten mit nächtlichen Blutdruckerhöhungen oder Herzrhythmusstörungen wichtig.